Absinth inspiriert

Absinth inspiriert

Das steht außer Frage. Vor allem zu Ge­schichten. Van Gogh soll sich im Rausch ein Ohr abge­schnitten, Picasso die schönste Bronze überhaupt gegos­sen und ein Schweizer Bauer seine gesamte Familie aus­gelöscht haben. Maler haben Absinth tatsächlich in Mas­sen gekippt, vor allem deswegen, weil sie glaubten, dass seine psychoaktiven Stoffe die farbliche Wahrnehmung verbessern würden. Die Liebe zur „grünen Fee“ hat auch Künstler und Schriftsteller wie Oskar Wilde, Verlaine oder Ernest Hemingway geeint.

ISW-Gold-2016

Nicht nur die Szene trinkt Absinth

Absinth wird aus Wermut und weiteren Kräutern, wie Sternanis und Fenchel destilliert. Das leicht bittere, grünli­che Getränk mit anisartigem Geschmack enthält neben viel Alkohol heute in minimierter Menge den Stoff Thujon, der aus den ätherischen Ölen der Wermutpflanze gewonnen wird. Schon in der Antike wurde Wermut für medizinische Zwe­cke als Magentherapeutikum verwendet. 1792 erfand dann Dr. Pierre Ordinaire das Absinthrezept. Die früher sehr hohen  Thujon-Konzentrationen führten zum zwischenzeitlichen Verbot des Absinths in weiten Teilen Europas.

Nachdem das seit 1923 gültige Ver­bot für die Spirituose im Rahmen der Liberalisierung innerhalb der Grenzen Europas aufgehoben wurde, steht der Absinth wieder beim Handel im Regal. „Allerdings ist nun der Thujonanteil von früher bis zu 80 mg pro Liter auf heute maximal 10 mg pro Liter gesetzlich reduziert worden”, so Geschäftsführer Dr. André Rauch von der Destillerie Dr. Gerald Rauch. Somit steht heute der Genussfaktor der „grünen Fee“ im Vordergrund.

Allerdings eignet sich Absinth wegen des hohen Alkoholgehalts pur nur als Drink für Hartgesottene. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Kultgetränk verfügt im­merhin über  stattliche  55.5% vol bzw. 77.7% vol Alkohol, was ihm im Hause Rauch auch den jeweiligen Namen eingebracht hat.

Egal ob pur, on the rocks, mit Wasser, mit Energy Drink oder mit Champagner („Death in the afternoon“ – von Hemmingway kreiert):

55.5 Absinth / 77.7 Absinth ist bedingungslos gut!

Für  Genießer lässt sich  auch ein richtiges Ritual mit karamelisiertem Zucker zelebrieren.

Und immer beachten:

“Trinke nie mehr als dein Barkeeper oder (Lieblings)lebenskünstler dir empfiehlt“.

Dies gilt im speziellen für 77.7 Absinth – der Variante für den extremen Genuss – mit sage und schreibe 77,7% vol Alkohol und erhöhtem Gehalt  an Thujon.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden.

Schließen